Merkmale für Ein- und Durchschlafstörungen
Die folgenden Merkmale deuten auf eine behandlungsbedürftige Ein- oder Durchschlafstörung hin:
- An mindestens vier Tagen in der Woche benötigt man länger als 30 Minuten zum Einschlafen beziehungsweise nach nächtlichem Erwachen zum Wiedereinschlafen.
- Die Beschwerden dauern länger als einen Monat an.
- Dauer und Ausmaß der Ein- oder Durchschlafstörung stehen in keinem Verhältnis zur eigentlichen Ursache (zum Beispiel Leistungsdruck, vorübergehender Stress in Beruf oder Privatleben).
- Die Beschwerden lassen auch dann nicht nach, wenn die ursprünglichen Auslöser nicht mehr bestehen.
- Die Tagesbefindlichkeit ist stark beeinträchtigt: Man fühlt sich müde, gereizt, überfordert, antriebslos und in seinem Konzentrations- und Leistungsvermögen deutlich eingeschränkt.
- Trotz Müdigkeit findet man auch am Tag (zum Beispiel um die Mittagszeit) nicht in den Schlaf.
- Die Angst davor nicht einschlafen zu können nimmt einen immer breiteren Raum ein und steigert sich zu einer regelrechten Bett- und Nachtangst. (Stiftung Warentest | www.test.de/buecher)
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