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Was ist Schlaf?Wenn der Schlaf gestört istAdressenWissenswertes

 

 

 
 
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"Nichts hilft mehr gegen Schlaflosigkeit als das Bewußtsein, daß es Zeit zum Aufstehen ist."

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Ursachen kindlicher Schlafstörungen

 

Schlafstörung beim Fehlen fester Schlafzeiten
Diese Schlafstörung tritt bei Kindern durch Erziehungsfehler der Eltern auf. Sie haben versäumt, feste Zubettgehzeiten einzuführen und durchzusetzen. Die Kinder versuchen mit allen Tricks, das Zubettgehen und das Einschlafen zu verzögern. Am Tag sind sie aufgrund des zu kurzen Schlafs müde und können sich schlechter konzentrieren. Das falsche Schlafmuster kann bis zum Erwachsenenalter erhalten bleiben.

Schlafstörung bei Fehlen des gewohnten Schlafrituals
Diese Schlafstörung tritt vor allen Dingen bei Kindern auf. Sie können nicht einschlafen, wenn sich ihre gewohnte Schlafumgebung oder die Anwesenheit bestimmter Personen und Rituale während des Zubettgehens ändern. Auch Erwachsene kennen Einschlafprobleme in ungewohnter Umgebung.


Schlafstörung bei Nahrungsmittelallergie
Ein- und Durchschlafstörungen können Reaktionen auf eine Nahrungsmittelallergie sein. Nachts sind die Betroffenen unruhig und haben Atem- und Verdauungsprobleme. Eventuell tritt Hautausschlag auf. Tagsüber sind sie lethargisch. Diese Schlafstörung beginnt meistens in der frühen Kindheit und klingt spontan im Alter von zwei bis vier Jahren ab. Auch bei Erwachsenen können allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel den Schlaf stören.


Schlafapnoe bei Neugeborenen und Säuglingen
Bei Neugeborenen und Säuglingen können im Schlaf lebensbedrohliche Atemstillstände vorkommen. Bei 50 - 80 % der Kinder, die vor der 31. Schwangerschaftswoche geboren werden, treten sogenannte Frühgeborenenapnoen ein. Bei später geborenen Kindern nimmt das Apnoe-Risiko je nach Geburtswoche deutlich ab.
Die Atemstillstände von Neugeborenen und Säuglingen können sowohl obstruktiver, als auch zentraler Natur sein. Die Kinder schnarchen nicht unbedingt. Ihre Atmung ist jedoch angestrengt, es treten pfeifende Atemgeräusche auf. Bei längeren Atempausen bekommen die Kinder blaue Lippen, werden plötzlich blass oder rot im Gesicht, ihr Körper erschlafft. Resolutes, heftiges Wecken und Mund-zu-Mund-Beatmung können die Atemstillstände beenden.


Angeborenes zentrales Hypoventilationssyndrom
Die betroffenen Kinder atmen aufgrund eines Versagens ihrer zentralen Atmungskontrolle zu flach. Die Atmung ist im Schlaf flacher als im Wachzustand. Auf den Sauerstoffmangel im Blut reagiert ihr Körper nicht ausreichend mit vermehrter Atemanstrengung. Die Flachatmung ist angeboren.


Plötzlicher Kindstod
Von 1000 lebend geborenen Kindern sterben eins bis zwei am sogenannten plötzlichen Kindstod, der der medizinischen Forschung noch immer Rätsel aufgibt. Auch bei gründlichster Analyse können im Nachhinein keine tödlichen Krankheiten festgestellt werden - die Kinder waren zuvor kerngesund. Vermutlich handelt es sich entweder um ein Herz- oder ein Atemversagen. Der Tod tritt meistens im Schlaf ein. 90 % aller Fälle von plötzlichem Kindstod ereignen sich im ersten Lebensjahr, verstärkt in der 10. - 12. Woche. Durchschnittlich sterben mehr Jungen an plötzlichem Kindstod als Mädchen.


Gutartiger Schlafmyoklonus bei Neugeborenen
Bei Neugeborenen können während des Non-REM-Schlafes Zuckungen der Arme und Beine und des Rumpfes auftreten. Innerhalb weniger Sekunden zucken die Gliedmaßen vier- bis fünfmal. Diese Schlafstörung beginnt bereits in der ersten Lebenswoche und kann wenige Tage bis Monate andauern.


 

 

Weiteres finden Sie auch in der Rubrik " Was ist Schlaf?"

Jugendliche Nachteulen

Bei Jugendlichen steigt das Schlafbedürfnis mit Einsetzen der Pubertät an. Dies belegen Forschungsarbeiten, die in einem nordamerikanischen Schlaflabor durchgeführt wurden. Demnach werden die Jugendlichen zu Unrecht gescholten, wenn sie morgens nicht aus dem Bett kommen und sich in der Schule nur mit Mühe wach halten können.

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