Welche Schlafstörungen gibt es?
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Ein gestörter Schlaf hat spürbare Konsequenzen für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Die Schlafforschung hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zusammenhang zwischen psychiatrischen oder chronischen Erkrankungen und Schlafstörungen erkannt. In der Psychiatrie, der Neurologie und in der Inneren Medizin spielt das wachsende Wissen über den Schlaf deshalb eine immer größere Rolle. Über die Hälfte aller Schlafstörungen haben vermutlich seelische Ursachen. Andererseits lassen sich auch eine Reihe von organischen Erkrankungen auf Schlafstörungen zurückführen. Für Arzt und Patient heißt das zweierlei:
Verbessert man den Schlaf, können andere Erkrankungen verhindert, gemildert oder auch ganz geheilt werden.
Typisch hierfür sind Klagen über zuwenig und unerholsamen Schlaf, über Einschlafschwierigkeiten, häufiges Erwachen in der Nacht, Wiedereinschlafschwierigkeiten, zu frühes Erwachen am Morgen, das Gefühl "nicht richtig tief zu schlafen". 2. Hypersomnien Typisch hierfür sind Probleme, tagsüber wach zu bleiben, ungewolltes Einschlafen und Einnicken am Tage, das Gefühl, trotz ausreichender Schlafdauer permanent schläfrig zu sein. Häufig, aber nicht immer, verbunden mit Schnarchen in der Nacht. 3. Parasomnien Hierzu zählen Auffälligkeiten im Schlaf wie Alpträume, Schlafwandel, Sprechen im Schlaf, REM-Schlaf-abhängiger Herzstillstand, Zähneknirschen und anderes.
Typisch hierfür sind Probleme, zur "normalen" Zeit nicht schlafen zu können. Stattdessen gehen die Betroffenen wesentlich früher oder später zu Bett, haben dann in der Regel keine Schlafprobleme. In anderen Fällen ist überhaupt kein vorhersagbarer Schlaf-Wach-Rhythmus auszumachen. Häufig als vorübergehendes Problem nach Fernreisen. Eine genauere Einteilung aller möglichen Schlafstörungen bietet das ICSD. Es ist das derzeit umfassendste Verzeichnis auf dem Gebiet der Schlafstörungen und enthält mehr als öglichen Schlafstörungen bietet das ICSD. Es ist das derzeit umfassendste Verzeichnis auf dem Gebiet der Schlafstörungen und enthält mehr als 80 verschiedene Krankheitsbilder. |
Kinder leidenhauptsächlich an Ein- und Durchschlafstörungen. Parasomnien wie Albträume, nächtliches Aufschrecken und Schlafwandeln kommen bei Kindern des öfteren vor und können Durchschlafstörungen auslösen. Vermehrte Tagesschläfrigkeit ist eher selten und deutet auf hirnorganische Erkrankungen hin. Schlafstörungen bei Kindern |
Während jüngere Menschen Schlafprobleme vor allem auf hohe Belastungen am Arbeitsplatz oder auf Konflikte in Partnerschaft und Familie zurückführen, nennen ältere Menschen vornehmlich körperliche Krankheiten als Grund für die Schlaflosigkeit. Schlafstörungen im Alter
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Diese nächtliche Atmungsstörung ist weit verbreitet und kann unbehandelt schwerwiegende Folgen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen. Lautes und unregelmäßiges Schnarchen kann ein Hinweis auf das Vorliegen einer Schlafapnoe sein. |
Spezialthema: Schlafapnoe
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