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Wenn der Schlaf gestört ist > Welche Schlafstörungen gibt es 

 
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"Die Menschen mit Schlafstörungen sind meistens vor Überraschungen gefeit. Ein böses Erwachen setzt immer einen guten Schlaf voraus."

Willy Meurer


 
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Welche Schlafstörungen gibt es?

 

Ein gestörter Schlaf hat spürbare Konsequenzen für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Die Schlafforschung hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zusammenhang zwischen psychiatrischen oder chronischen Erkrankungen und Schlafstörungen erkannt. In der Psychiatrie, der Neurologie und in der Inneren Medizin spielt das wachsende Wissen über den Schlaf deshalb eine immer größere Rolle. Über die Hälfte aller Schlafstörungen haben vermutlich seelische Ursachen. Andererseits lassen sich auch eine Reihe von organischen Erkrankungen auf Schlafstörungen zurückführen. Für Arzt und Patient heißt das zweierlei:

 


Schlafstörungen sollte man nicht als Nebensächlichkeit abtun. Sie können entweder allein für sich stehen oder aber eventuell ein Zeichen für andere, mitunter ernsthafte Erkrankungen sein.


 

Verbessert man den Schlaf, können andere Erkrankungen verhindert, gemildert oder auch ganz geheilt werden.



Die Amerikanische Schlafforschungsgesellschaft für Schlafstörungen hat eine spezielle Internationale Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD – International Classification of Sleep Disorders) zusammengestellt.


Schlafstörungen (Dyssomnien) lassen sich nach Art und Weise, wie sie sich äußern (Erscheinungbild bzw. sog. Symptomatik) als auch in ihre Ursachen unterscheiden.


Sehr grob kann man nach der Symptomatik folgende vier Formen von Schlafstörungen bzw. Schlaf-Wach-Störungen unterscheiden:


1.    Insomnien
      (Ein- und/oder Durchschlafstörungen)


Typisch hierfür sind Klagen über zuwenig und unerholsamen Schlaf, über Einschlafschwierigkeiten, häufiges Erwachen in der Nacht, Wiedereinschlafschwierigkeiten, zu frühes Erwachen am Morgen, das Gefühl "nicht richtig tief zu schlafen".


2.    Hypersomnien
      (Störungen bei vermehrter Tageschläfrigkeit)             

 

Typisch hierfür sind Probleme, tagsüber wach zu bleiben, ungewolltes Einschlafen und Einnicken am Tage, das Gefühl, trotz ausreichender Schlafdauer permanent schläfrig zu sein.

Häufig, aber nicht immer, verbunden mit Schnarchen in der Nacht.


3.    Parasomnien
      (während des Schlafens auftretende Störungen)  


Hierzu zählen Auffälligkeiten im Schlaf wie Alpträume, Schlafwandel, Sprechen im Schlaf, REM-Schlaf-abhängiger Herzstillstand, Zähneknirschen und anderes.


4.    Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus


Typisch hierfür sind Probleme, zur "normalen" Zeit nicht schlafen zu können. Stattdessen gehen die Betroffenen wesentlich früher oder später zu Bett, haben dann in der Regel keine Schlafprobleme. In anderen Fällen ist überhaupt kein vorhersagbarer Schlaf-Wach-Rhythmus auszumachen.


Häufig als vorübergehendes Problem nach Fernreisen.


Eine genauere Einteilung aller möglichen Schlafstörungen bietet das ICSD. Es ist das derzeit umfassendste Verzeichnis auf dem Gebiet der Schlafstörungen und enthält mehr als öglichen Schlafstörungen bietet das ICSD. Es ist das derzeit umfassendste Verzeichnis auf dem Gebiet der Schlafstörungen und enthält mehr als  80 verschiedene Krankheitsbilder.


 

 

Schlafstörungen bei Kindern

 

Kinder leidenhauptsächlich an Ein- und Durchschlafstörungen. Parasomnien wie Albträume, nächtliches Aufschrecken und Schlafwandeln kommen bei Kindern des öfteren vor und können Durchschlafstörungen auslösen. Vermehrte Tagesschläfrigkeit ist eher selten und deutet auf hirnorganische Erkrankungen hin.

Schlafstörungen bei Kindern

Schlafstörungen im Alter

 

Während jüngere Menschen Schlafprobleme vor allem auf hohe Belastungen am Arbeitsplatz oder auf Konflikte in Partnerschaft und Familie zurückführen, nennen ältere Menschen vornehmlich körperliche Krankheiten als Grund für die Schlaflosigkeit.

Schlafstörungen im Alter

 

 

Spezialthema: Schlafapnoe – gefährliche Ursache für vermehrte Tagesmüdigkeit

 

Diese nächtliche Atmungsstörung ist weit verbreitet und kann unbehandelt schwerwiegende Folgen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen. Lautes und unregelmäßiges Schnarchen kann ein Hinweis auf das Vorliegen einer Schlafapnoe sein.


 

Spezialthema: Schlafapnoe

 

 

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"The one hundred beauties of the moon" (Detail)
yoshitoshi - The one hundred beauties of the moon

Yoshitoshi
ca. 1890

 
 

Unbehandelte Schlafapnoe verursacht Reizbarkeit, Ungeduld und depressive Verstimmungen, was zu ernsthaften Beziehungsproblemen bis hin zur Trennung vom Partner führen kann.

 
Mehr zum Thema

MEDUNA-KLINIK
Bad Bertrich

Mehr zu der Klassifikation der einzelnen Schlafstörungen finden Sie hier:

Klassifikation der Schlafstörungen
 

SCHLAFMEDIZINISCHES ZENTRUM
München

Auch hier erfahren Sie mehr zu der Klassifikation der einzelnen Schlafstörungen.

Klassifikation der Schlafstörungen
 
 
 

Bücher:

Unsere Empfehlung:

Internationale Klassifikation der Schlafstörungen ICSD

Elisabeth Schramm, Dieter Riemann

Die Schlafkrankheit Narkolepsie

Susanne Schäfer

 
 
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