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Schlafberater Matratzen

 

Federkern-Matratzen
Taschenfederkern-Matratzen
Kalt-/Viscoschaum-Matratzen
Latex-Matratzen

 


Federkern-Matratzen

 

Vorteile:
Hohe Feder- und Stützkraft durch miteinander verbundene Federn.
* Beste Durchlüftung durch den konstruktionsbedingten Hohlraum im Inneren der Matratze.

* Unterschiedliche Härtegrade bieten für jeden Gewichtstypen die passende Matratze.

* Preisgünstig durch die Einfachheit des Produktes.


Schnelle Verfügbarkeit auf dem Markt.

 

Nachteile:
* Starres, sich kaum dem Körper anpassendes System (kann zu Verspannungen im Körper führen).
Problematisch ist die Verbindung der Federn! - im Falle, dass eine Feder die ursprüngliche Form verliert, werden alle verbundenen Federn mit deformiert. Dies passiert vornehmlich bei Federn, die nicht hoch vergütet sind. Bei hochwertigen Matratzen ist dies jedoch in der Regel nicht der Fall.
* Bei weniger hoch vergüteten Federn besteht eine Anfälligkeit für „Kuhlenbildung“, die ungesund für die Lendenwirbel ist. Bei vergüteten Federn ist dies oft erst nach 10 Jahren der Fall, wenn die Matratze sowieso ausgetauscht werden sollte. 

* Für diese Matratzen sind kaum waschbare Bezüge erhältlich, dies ist für die Hygiene problematisch.
* In der Regel mit Wolle versteppt und somit nicht allergikergerecht.
* Das enthaltene Eisen kann mit der Zeit rosten, womit u.U. gesundheitliche Probleme entstehen.

Fazit:
Im Allgemeinen raten wir von Federkernmatratzen ab, weil Sie Ihren Körper nur in der Fläche stützen und nicht punktuell reagieren. Sollten Sie dennoch aus persönlichen Gründen eine Federkernmatratze kaufen wollen, dann achten Sie bitte auf folgende Punkte und stellen Sie dem Verkäufer die richtigen Fragen:

1. Um welches Federkernsystem handelt es sich? 
    Gut ist 5-Gang - unabhängig ob Taille oder endlos.

2. Ist ein Polsterträger vorhanden? 
    Dieser ist wichtig, damit Sie die einzelnen Federn nicht spüren.

3. Wie hoch ist die Schaumpolsterung?
    Schon ab 22 mm ist eine angenehme Polsterung spürbar, ideal

    sind 3 cm.

4. Wie hoch ist das Raumgewicht des Schaums?

    Ab einem Raumgewicht von 30 ist die Qualität hoch genug, die  

    Langlebigkeit der Polsterung zu garantieren.

    (Tip: Das Raumgewicht wird oft als „RG“ abgekürzt).

5. Wie ist der Bezug beschaffen?                                       

    Der Bezug sollte aus Baumwolle bestehen. Ist eine

    Wollversteppung vorhanden, sollte die Schurwolle einen Wert 

    von 540 g/m2 aufweisen, um als hochwertig zu gelten (dieser 

    Wert sorgt für optimalen Temperaturausgleich). 
    Die Verwendung anderer Materialien für den Bezug mindert die

    Qualität der Matratze.

 

 



Taschenfederkern-Matratzen

 

Vorteile:
Hohe Feder- und Stützkraft durch eine höhere Anzahl von Federn.
Größere Flexibilität durch das Einlegen der Federn in einzelne Taschen, die wiederum miteinander verbunden sind.

* Durch das Verpacken der Federn in Taschen ist ein einfacherer Polsterträger für den Schutz des Bezugs und der Polsterung ausreichend - eine weniger große Starrheit oder Festigkeit ist gewährleistet.

Unterschiedliche Härtegrade bieten für jeden Gewichtstypen die passende Matratze.
Beste Durchlüftung durch den konstruktionsbedingten Hohlraum im Inneren der Matratze.
* Durch die Zonentechnik sind unterschiedliche Federstärken möglich, was zu einer besseren Anpassung an den Körper führt.
* Relativ schnelle Verfügbarkeit auf dem Markt.                            

* Hochwertige Matratzen passen sich sehr gut an. Dies liegt in erster Linie an der besseren Schaumpolsterung gegenüber den günstigeren Modellen.

 

Nachteile:
* Bei minderwertigen Federn besteht das Problem der „Kuhlenbildung“. Dies ist ungesund für die Lendenwirbel. Bei hochwertigen Taschenfederkernmatratzen ist dies nicht der Fall.
* In der Regel nicht mit waschbaren Bezügen erhältlich und somit hygienisch bedenklich.
* Meist mit Wolle versteppt und somit nicht allergikergerecht.
* Das enthaltene Eisen kann mit der Zeit rosten, womit u.U. gesundheitliche Probleme entstehen.
Bei minderwertigen Produkten bestehen diese Probleme. Bei hochwertigen Taschenfederkernmatratzen ist dies nicht der Fall.

 

Fazit:
Taschenfederkernmatratzen sind eine ideale Alternative zu Kaltschaum- oder Latexmatratzen. Sie erreichen noch nicht die beste Körperanpassung, sind aber schon nah dran. Achten Sie bitte vor dem Kauf auf folgende Punkte und stellen Sie dem Verkäufer die richtigen Fragen:

1. Um welches Taschenfederkernsystem handelt es sich?
    a.
Hat es Zonen, die tatsächlich auch im Taschenfederkern 

        integriert sind? Negativ ist, wenn die Zonen nur durch eine 

        Zonenpolsterung, also durch die Schaumpolsterung erreicht 

        werden.
    b. Sind es 480 normal große Federn oder 1000 kleine Federn? 

        1000 Federn sind punktelastischer und bieten somit den 

        besseren Komfort.
    c. Sind die Taschen geklebt oder getackert? Geklebte Taschen 

        sind die bessere Variante.

 

2. Ist ein Jute-Sisal-Polsterträger vorhanden? 
    Dieser Polsterträger ist wichtig für den Schutz des Schaums.

3. Wie hoch ist die Schaumpolsterung?
    Schon ab 22 mm ist eine angenehme Polsterung spürbar, ideal

    sind 3 cm.


4. Wie hoch ist das Raumgewicht des Schaums?
    Ab einem Raumgewicht von 30 ist die Qualität hoch genug, um

    die Langlebigkeit der Polsterung zu garantieren.

5. Wie ist der Bezug beschaffen? Ist der Bezug abnehmbar? 

    Wenn ja, handelt es sich dabei um einen rundum 

    abnehmbaren Bezug?
    Der Bezug sollte aus Baumwolle und rundum abnehmbar sein. 

    Ist eine Wollversteppung vorhanden, sollte die Schurwolle

    einen Wert von 540 g/m2 aufweisen, um als hochwertig zu    

    gelten (dieser Wert sorgt für optimalen Temperaturausgleich). 
    Die Verwendung anderer Materialien für den Bezug mindert 

    die Qualität der Matratze.

 

 


Kalt-/Viscoschaum-Matratzen

 

Vorteile:
* Trotz der relativen Weichheit kann der Körper optimal gestützt werden.
* Kaltschaum und Viscoschaum sind langlebig und ohne Probleme 10 Jahre haltbar.

* Die Punktelastizität ist gewährleistet.

* Unterschiedliche Härtegrade bieten für jeden Gewichtstypen die passende Matratze.


* Die Offenporigkeit von Kaltschaum gewährleistet eine gute Durchlüftung.
* Die Zonentechnik ist in der Matratze durch unterschiedliche Einschnitte möglich – dies bietet eine ideale Anpassung an den Körper.
* Kaltschaum ist aufgrund seiner Leichtigkeit sehr gut in der Handhabung und gerade für ältere Personen sehr zu empfehlen.

 

Nachteile:

Viscoschaum ist durch eine weniger gute Belüftung und somit durch Temperaturausgleichsprobleme gekennzeichnet. Da der Schaum relativ dicht ist, ist die Belüftung nicht wie bei der Kaltschaum-, Federkern- oder Latexmatratze. Deshalb empfiehlt man hier eine dünnere Bettdecke. Das gleiche Problem gibt es auch bei Wasserbetten. Ein weiterer Grund, dass man eventuell mehr schwitzt ist, dass man weiter in die Matratze einsinkt, die Matratze umhüllt einen mehr.
* Viscoschaum ist sehr temperaturanfällig und verliert bei übermäßiger Wärme seine Stützwirkung (empfehlenswert sind diese Matratzen nur für bettlägerige Personen und Personen mit komplizierten Knochenbrüchen, die eine ideale Druckentlastung benötigen). Das größte Problem ist wohl die Kälte. Unter 16° C Raumtemperatur ist die viscoelastische Matratze ein Brett.
* Gute Matratzen sind nur im mittleren und hohen Preissegment (ab 200,00 Euro) erhältlich.

Fazit:
Kaltschaum- und Komfortschaum Matratzen sind hochwertige Produkte, die sehr zu empfehlen sind. Allerdings gibt es auch beim Kauf dieser Art von Matratzen einige wichtige Dinge zu beachten. Stellen Sie also dem Verkäufer die richtigen Fragen:

1. Wie hoch ist der Kern?
    Faustregel: je höher der Kern, desto besser der Komfort 

    (Marktdurchschnitt ist eine Höhe von 14-16 cm).

2. Wie viele Zonen hat die Matratze? 
    Die besten Matratzen haben 7-Zonen: Kopf-Schulter-

    Lendenwirbel-Mittelzone-Lendenwirbel-Schulter-Kopfzonen.

3. Wie sind die Zonen verarbeitet?
    Ein Würfelschnitt ist hochwertig und gut, ein Wellenschnitt ergibt

    nur bedingt echte Zonentechnik.

4. Welches Raumgewicht hat der Schaum? 
    Ab einem Raumgewicht von 40 ist die Qualität der Matratze

    unbedenklich (am Markt sind Raumgewichte von 20 bis zu 60 

    üblich).


5. Wie ist der Bezug der Matratze beschaffen?

    Frottee ist Standard, Baumwoll-Stretch-Verbundstoffe sind  
    die hochwertigere Variante.
    Die Bezüge sollten abnehmbar und waschbar sein.
    Der Reißverschluss eines Bezuges sollte über alle Seiten 
    laufen, so dass der Bezug aus 2 Einzelteilen besteht.

 

 


Latex-Matratzen

 

Vorteile:
* Trotz der relativen Weichheit kann der Körper optimal gestützt werden.
* Latex ist langlebig und ohne Probleme 10 Jahre haltbar.

* Die Punktelastizität ist gewährleistet.

* Unterschiedliche Härtegrade bieten für jeden Gewichtstypen die passende Matratze.

* Die Zonentechnik ist in der Matratze durch unterschiedliche Lochstärken möglich und bietet eine ideale Anpassung an den Körper.


 

Nachteile:
* Latex ist durch eine weniger gute Belüftung und damit Temperaturausgleichsprobleme gekennzeichnet.
* Latex ist sehr schwer und bereitet damit in der täglichen Handhabung Probleme.
* Gute Matratzen sind nur im mittleren und hohen Preissegment (ab 200,00 Euro) erhältlich.

Fazit:
Latex-Matratzen sind hochwertige Produkte, die sehr zu empfehlen sind. Achten Sie bitte vor dem Kauf auf folgende Punkte und stellen Sie dem Verkäufer die richtigen Fragen:

1. Voll-Latexkern oder Kombi-Latex? 
    Voll-Latexkern ist hochwertiger und bietet einen besonderen 

    Komfort.

2. Hat die Matratze 7-Zonen? 
    Sollten Sie sich nicht sicher sein, dann fordern Sie Bilder an, auf

    denen der Kern sichtbar ist.
    Für die Bezüge gelten die selben Empfehlungen wie bei 

    Federkern-, Taschenfederkern- und Kaltschaummatratzen.

 

 

 

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