Wachen und Schlafen
Wir brauchen unseren täglichen Schlaf, um uns zu erholen und um Energie zu sparen. Der Körper schaltet während des Schlafes auf eine andere Funktionsweise um. Viele Körperteile, die wir tagsüber beanspruchen, kommen nicht mehr oder anders zum Einsatz. Unser Gehirn wird zum Beispiel, so die Theorie, während des Schlafes „aufgeräumt“. Am Vortag Gelerntes wird jetzt dauerhaft abgespeichert, unwichtige Informationen werden gelöscht.
Der Schlaf ist Bestandteil der sogenannten zirkadianen Periodik unseres Körpers. Der Begriff „zirkadian“ setzt sich aus zwei lateinischen Wörtern zusammen. „Zirka“ für „ungefähr“, „dies“ für „Tag“. Würden wir ohne Kenntnis der Uhrzeit und abgeschlossen von der Umwelt leben, würde sich unser Körper statt auf einen 24-stündigen auf einen ungefähr 25-stündigen Rhythmus einstellen.
Die zirkadiane Periodik regelt den zeitlichen Ablauf vieler verschiedener Körperfunktionen. Ein Beispiel ist die Ausschüttung von Hormonen (Hormonhaushalt). In den ersten Stunden des Schlafes produziert unser Körper zum Beispiel verstärkt Wachstumshormone. Gegen Morgen, vor dem Aufwachen, steigt wiederum der Spiegel des Stresshormons Kortisol.
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Diese hormonelle Arbeitsteilung wird von unserer inneren Uhr koordiniert. Durch bestimmte Signale steuert sie auch unser Bedürfnis zu schlafen. Eines dieser Signale ist die Körpertemperatur. Während des Tages ist sie deutlich höher als in der Nacht, sie sinkt jedoch stetig. Wenn sie am niedrigsten ist, in der Nacht, ist unsere Schlafbereitschaft am größten. Gegen Morgen steigt sie wieder an und unsere Schlafbereitschaft nimmt ab. Wir wachen wieder auf. |
Der nächtliche Schlaf ist unentbehrlich, um mit den täglichen Belastungen fertig zu werden. Denn im Schlaf speichern wir Bewältigungsstrategien, auf die der Körper in bestimmten Situationen wie Stress, Konflikten und die Abwehr von Krankheitserregern zurückgreift. Stressabwehr |
"Schlafen ist harte Arbeit für Teile des Gehirns", sagen amerikanische Neurowissenschaftler. Bestimmte Gehirnregionen sind bei schlafenden Personen, die zuvor eine neue Fähigkeit erlernt haben, besonders aktiv. Der Schlaf scheint also eine wichtige Funktionen bei der Festigung von Gelernten zu haben. Lernen im Schlaf
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Auch wenn wir nicht vor Mitternacht zu Ruhe kommen, brauchen wir nicht um unseren gesunden Schlaf zu fürchten, denn nicht die Uhrzeit sondern die Qualität des Schlafes ist entscheidend. |
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Die einen bevorzugen die Rückenlage, andere können nur auf dem Bauch einschlafen – die Schlaflage ist so individuell wie wir selbst. Doch nicht jede Schlaflage ist gesund. Die passende Bettdecke und eine individuell abgestimmte Matratze sind ebenso entscheidend für den Schlafkomfort! |
Viele Körperfunktionen zeigen charakteristische Veränderungen durch den Wechsel zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Non-REM- und REM-Schlaf. Was passiert im Körper? |
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