Nacht- und Schichtarbeit
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Besonders stark wird der Schlafrhythmus von Schichtarbeitern durcheinandergewürfelt. Der ständige Wechsel ihrer Arbeitszeiten - mal morgens, mal mittags, mal nachts - verkürzt ihren Schlaf und bringt ihre biologische Uhr durcheinander. Da ihr Körper zeitweilig sogar ganz gegen den natürlichen Rhythmus leben muss, leidet auf Dauer das seelische und körperliche Wohlbefinden.
Verschiedene Untersuchungen belegen: Schichtarbeiter leiden überdurchschnittlich oft an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Schilddrüse. Innere Unruhe, Nervosität, Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände kommen meist noch dazu. Die Gefahr: bei langjähriger Schichtarbeit kann die Schlafstörung chronisch werden.
Einen großen Einfluss hat dabei auch die Art des Schichtwechsels und die Dauer der einzelnen Schichten. Ein schnell rotierendes Schichtsystem ist besser zu bewältigen als ein langsames, Wechselschichten sollten nach vorne rotieren, also in der Reihenfolge Frühschicht – Spätschicht – Nachtschicht. Dann muss der Organismus keine zusätzliche Verkürzung des inneren Rhythmus verkraften. |
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