Mittagsschlaf: Tipps & Tricks

Nicht jedem Menschen fällt es leicht, tagsüber in einen Mittagsschlaf zu verfallen. Dabei raten Experten dazu, sich auch während des Tages bewusst Entspannungspausen zu nehmen, um seiner Gesundheit langfristig etwas Gutes zu tun. Mit unseren Tipps wirst Du dieses Problem zukünftig nicht mehr haben!

Wir alle kennen es: das Nachmittagstief, an dem Du spürst, dass Du zunehmend träger und müder wirst. In einem solchen Zustand raten wir Dir, keinesfalls zu Aufputschmitteln wie Kaffee, Tee oder Nikotin zu greifen oder Dich mit erzwungener Dynamik wie dem Joggen wachzuhalten. Stattdessen solltest Du Dir bewusst eine Auszeit nehmen und Dich zu einem kleinen Mittagsschläfchen verleiten lassen.

Gehörst Du zu den Menschen, die lediglich in einer ruhigen Umgebung abschalten können? Dann schließe Deine Fenster und Türen, schalte Dein Telefon oder Handy stumm und kommuniziere Deinen Kollegen oder Mitbewohnern, dass Du die nächsten Minuten nicht gestört werden möchtest. Um anderen Menschen Dein Bedürfnis nach Ruhe zu visualisieren, könntest Du ein Schild an Deine Tür hängen.

Es ist ganz und gar nicht notwendig, dass Du Dich hinlegst. Vielleicht reicht es Dir sogar aus, es Dir auf Deinem Stuhl oder einem weichen Sessel gemütlich zu machen, Deine Füße hochzulegen, Dir die Decke über den Körper zu ziehen und Deine Augen zu schließen.

Wir raten Dir, die Zeit für Deinen Mittagsschlaf auf maximal eine halbe Stunde festzusetzen. Schläfst Du länger, benötigst Du deutlich mehr Zeit, um richtig wach und aktiv zu werden. Ein überzogener Mittagsschlaf bewirkt überdies, dass Du abends schlechter einschlafen kannst und in eine immerwährende Schlafmangel-Spirale verfällst. Stelle Dir daher einen Wecker!

Nach Deiner wohlverdienten Schlafpause solltest Du Dich strecken und tief durchatmen, bevor Du aufstehst. Mache gerne einige gymnastische Übungen, um Deinen Körper wieder hochzufahren. Es hilft auch, Dir kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen, damit Dein Kopf wieder fit wird!

Ganz im Sinne „Übung macht den Meister“ solltest Du nicht verzagen, wenn Du nicht beim ersten Mal nicht zur Mittagszeit einschlafen kannst. Gib nicht auf, denn Dein Körper muss sich erst an die Tatsache gewöhnen, seinem natürlichen Bedürfnis nach Erholung nachzukommen!

 

Zu wenig Schlaf macht krank!

Schlafmangel zieht auf Dauer schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich. Dazu zählen unter anderem die allgemeine Beeinträchtigung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Angst, innerliche Unruhe sowie Erschöpfung! Schläfst Du dauerhaft zu wenig, schwächst Du Dein Immunsystem und bist anfälliger für grippale Infekte und Burnout.

Mehr Informationen zum diesem Thema findest du im Ratgeber Schlafmangel

 
Inhalte mit freundlicher Unterstützung von Stiftung Warentest
 

Unsere Buchempfehlungen

  • Die Nonstop-Gesellschaft und ihr Preis. Vom Zeitmissbrauch zur Zeitkultur (Barbara Adam & Karlheinz A. Geißler)
  • >Wenn der Schlaf gestört ist: Schlafmangel und -störungen (Ingrid Füller)
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