Schlaftagebuch und Erstgespräch

Dass man nachts mal nicht zur Ruhe findet, ist normal. Dauern die Beschwerden jedoch länger an, solltest du dich in ärztliche Behandlung begeben. Im Rahmen des Erstgesprächs wird der Arzt dir einige Fragen hinsichtlich der Häufigkeit und Ausprägung deiner Schlafstörung stellen. Von daher ist es empfehlenswert, vor deinem Termin ein Schlaftagebuch zu führen. Weiterhin wird der Arzt dich bitten, deine täglichen Gewohnheiten zu schildern. Manchmal lauern dort die Ursachen für nächtliche Unruhe.

Auch mit üblichen körperlichen Routineuntersuchungen solltest du rechnen. Möglicherweise bekommst du vor Ort noch mal einen Fragebogen ausgehändigt. Umso genauere Angaben du machen kannst, umso einfacher lässt sich die Ursache deiner Schlafstörungen identifizieren. Ist die Ursache gefunden, kann eine geeignete Therapie begonnen werden.

Der Arzt wird dich wahrscheinlich bitten, dein Schlaftagebuch weiterzuführen. Hast du damit noch nicht begonnen, wird es nun Zeit. Du bekommst in der Regel einen Vordruck, damit du gezielter notieren kannst, worauf es ankommt. Schlafdauer, Schlafzeit- und -qualität trägst du einfach in die dafür vorgesehenen Spalten ein.

Nach vier Wochen werden deine Aufzeichnungen analysiert und besprochen. Danach kann der Arzt normalerweise eine Diagnose stellen. Gelingt dies nicht, werden weitere Untersuchungen sowie der Aufenthalt in einem Schlaflabor angeordnet.
 

Erste Hilfen bei Ein- und Durchschlafstörungen

Ein- und Durchschlafstörungen sind kein seltenes Phänomen. Die meisten Menschen leiden im Laufe ihres Lebens mehrmals darunter. Die Beschwerden sind nur selten auf eine organische Ursache zurückzuführen. Durch eine Veränderung schlafstörender Angewohnheiten (z. B. schweres Essen am Abend, aufwühlende Gedanken) lassen sich die nächtlichen Unruhen lindern. Eine wesentliche Rolle spielen ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, Entspannung und Stressbewältigung.

Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem Ratgeber „Schlafstörung“

 

Unsere Buchempfehlungen

  • Gestörter Schlaf – was tun? (Göran Hajak & Wolfgang Jordan)