Matratzenarten

Matratzenarten Im Vergleich | 2025

Letztes Update am: 30.11.2025 Lesedauer: 9 Min.

Die Wahl der richtigen Matratze bestimmt, wie erholsam dein Schlaf wirklich ist.

Verschiedene Matratzenarten unterscheiden sich in Material, Aufbau und Liegeeigenschaften – und beeinflussen deinen Komfort und deine Schlafqualität spürbar.

Wenn du verstehst, welche Matratze zu deinem Körper und Schlafverhalten passt, findest du schneller das Modell, das dich jede Nacht optimal unterstützt.

In diesem Beitrag erfährst du, welche Materialien sich für unterschiedliche Schlafpositionen eignen und worin sich Federkern-, Kaltschaum-, Latex- und Viskomatratzen unterscheiden.

Du lernst außerdem die wichtigsten Kaufkriterien, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

So findest du die Matratze, die deine Wirbelsäule optimal stützt und deinen Schlaf langfristig verbessert.

Matratzenarten Im Überblick

Unsere Matratzen-Empfehlungen:

Höhe Körperunterstützung

Emma Original Hybrid Matratze

Die Emma Original Hybrid Matratze besteht aus punktelastischem Schaum und hat eine hohe
Druckentlastung.
  • Hybridmatratze mit Taschenfedern, Memory Foam und Kaltschaum (5 Schichten, 25 cm Höhe)
  • Härtegrad H2 mittelweich, für Rücken-, Seiten- und Bauchschläfer geeignet
  • Atmungsaktiver, waschbarer Bezug für ein frisches und sauberes Schlafgefühl

Das macht die Emma Original Hybrid Matratze aus:

Emma Original Hybrid ist eine 25 cm hohe Hybridmatratze mit Taschenfedern, Memoryschaum und Kaltschaum in 5 Zonen.

Sie bietet einen mittelweichen Härtegrad H2 und ist damit für die meisten Schlaftypen angenehm komfortabel.

Die Kombination aus punktelastischem Airgocell-Schaum und druckentlastendem Memory Foam passt sich Deiner Körperform gut an.

Die 5-Zonen-Taschenfederkernmatratze sorgt für gezielte Stützung in Schulter, Lordose und Beckenbereich.

Dank offenzelligem Schaum und Federkern ist die Matratze atmungsaktiv und unterstützt ein ausgeglichenes Schlafklima.

Der Bezug ist abnehmbar und bei 40 °C waschbar, was die Matratze besonders pflegeleicht und hygienisch macht.

Vorteile

Gute Druckentlastung 

Sehr atmungsaktiv dank offenzelligem Schaum und Federkern

Wird geruchsneutral als Rollmatratze geliefert

Nachteile

Einige Nutzer empfinden die Matratze deutlich härter als angegeben

Relativ hohes Gewicht 

Für Allergiker

Ravensberger Struktura-MED Matratze

Die Ravensberger Struktura-MED entfaltet nach dem Auspacken schnell ihre volle Höhe und bietet sofort ein angenehm stabiles, zugleich druckentlastendes Liegegefühl.
  • 3-Schicht-System aus Basiskern, Visco-Zwischenschicht und Gelauflage, Gesamthöhe ca. 25 cm
  • Ergonomischer 7-Zonen-Aufbau, Härtegrad H3 mittelfest (weitere Härtegrade verfügbar)
  • Atmungsaktiver, teilbarer Tencel-Bezug mit Klimaband, waschbar bei 60 °C

Das macht die Ravensberger Struktura Med Matratze aus:

Die Ravensberger Struktura-MED Gel ist eine 25 cm hohe Komfortschaummatratze mit 3-Schicht-Aufbau aus Basiskern, Visco-Schicht und Gelschicht.

Der ergonomische 7-Zonen-Kern unterstützt Deinen Körper punktgenau in Kopf, Schulter, Lordose, Becken und Beinen.

Die viscoelastische Zwischenschicht passt sich millimetergenau an Deine Konturen an und entlastet spürbar die Druckpunkte.

Die integrierte Gel-Komfortschicht sorgt für ein eher weiches, druckentlastendes Liegegefühl bei gleichzeitig guter Stützkraft.

Der Bezug aus Tencel und Polyester mit umlaufendem Klimaband istatmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und bei 60 °C waschbar.

Die Matratze wird in Deutschland produziert, ist nach OEKO-TEX STANDARD 100 Klasse 1 zertifiziert und damit auch für empfindliche Personen und Kinder geeignet.

Vorteile

Sehr gute Druckentlastung

Angenehm trockenes Schlafklima

Hoher Qualitätsstandard Made in Germany

Nachteile

Maximale Gewichtsbelastung von ca. 110 kg 

Preislich im oberen Segment

Ideale Druckentlastung

Liebscher & Bracht Kaltschaumatratze

Liebscher & Bracht Matratze ist eine wendbare 7-Zonen-Kaltschaummatratze mit spezieller Stützregion für Wirbelsäule und Hüfte, entwickelt für Menschen mit Rücken- und Hüftbeschwerden.
  • Atmungsaktiver, dreiteiliger Bezug mit Reißverschlüssen, abnehmbar und waschbar
  • Wendbar mit zwei Härtegraden (H3 und H4) für individuell abgestimmten Komfort
  • 7-Zonen-Kaltschaum mit spezieller Stützregion für Wirbelsäule und Hüftgelenke

Das macht die Liebscher & Bracht Kaltschaummatratze aus:

Die Liebscher & Bracht Matratze setzt auf einen festen, körpernahen Liegekomfort, der Deine Wirbelsäule stabilisiert und die Hüftregion gezielt unterstützt.

Dank 7-Zonen-Kaltschaum und spezieller Stützregion sollen Muskelverspannungen gelöst und die hüftbeugende Muskulatur im Schlaf passiv gedehnt werden.

Du kannst zwischen zwei Liegegefühlen wählen, denn die Matratze ist wendbar und bietet eine H3- und eine H4-Seite.

Der dreiteilige, atmungsaktive Bezug leitet Feuchtigkeit ab, lässt sich dank zwei Reißverschlüssen leicht abnehmen und in Einzelteilen waschen.

Die Matratze ist für verschiedene Bettarten geeignet, zum Beispiel Polsterbetten, Massivholzbetten, Teller- oder Lattenroste sowie Funktions- und Schrankbetten.

Viele Nutzer berichten von deutlich weniger Rücken- und Nackenschmerzen sowie einem stabilen, ergonomischen Liegegefühl ohne starkes Einsinken.

Vorteile

Wendbar mit zwei Härtegraden (H3/H4)

Atmungsaktiver, waschbarer Bezug

Spezielle Stützregion für Wirbelsäule und Hüftgelenke

Nachteile

Preislich deutlich über vielen Standard-Kaltschaummatratzen

Festeres Liegegefühl und gelegentlich berichteter Anfangsgeruch

Grundlagen der Matratzenarten

Die Wahl der passenden Matratze hängt von Material, Aufbau und deinem individuellen Schlafverhalten ab.

Matratzenarten

Unterschiede im Matratzenkern und die Anpassung an deine Schlafposition beeinflussen Komfort, Stützkraft und Haltbarkeit.

Was versteht man unter Matratzenarten?

Unter Matratzenarten versteht man verschiedene Typen von Matratzen, die sich durch Material, Aufbau und Liegeeigenschaften unterscheiden.

Zu den gängigen Varianten zählen Federkern-, Kaltschaum-, Latex- und Viskoseschaummatratzen.

Jede dieser Matratzentypen hat spezifische Vor- und Nachteile, die sich auf dein Schlafgefühl auswirken.

Eine Federkernmatratze bietet eine gute Durchlüftung und hohe Stützkraft. Sie eignet sich besonders für Personen, die nachts stark schwitzen.

Eine Kaltschaummatratze hingegen passt sich flexibel an und isoliert Wärme gut, was sie ideal für kälteempfindliche Schläfer macht.

Latexmatratzen punkten durch Elastizität und gleichmäßige Druckverteilung. Sie sind besonders hygienisch und langlebig.

Viskoseschaummatratzen reagieren auf Körperwärme und entlasten gezielt die Wirbelsäule, was sie für Menschen mit Rückenproblemen interessant macht.

Unterschiede von Matratzenkernen

Der Matratzenkern bestimmt maßgeblich die Liegeeigenschaften und Haltbarkeit einer Matratze.

Er besteht je nach Typ aus Metallfedern, Schaum oder Latex.

Seine Struktur beeinflusst, wie stark die Matratze auf Druck reagiert und wie gut sie sich an deinen Körper anpasst.

Eine Taschenfederkernmatratze bietet eine punktelastische Unterstützung, da jede Feder einzeln vernäht ist.

Im Gegensatz dazu sind bei Bonell-Federkernen die Federn miteinander verbunden, was zu einer flächigeren Federung führt.

Laut Matratzenwissen.de [1] spielt auch die Polsterung über dem Kern eine wichtige Rolle, da sie Komfort und Atmungsaktivität verbessert.

Matratzentyp Kernmaterial Eigenschaften
Federkern Stahlfedern Gute Belüftung, stabil
Kaltschaum Polyurethanschaum Punktelastisch, warm
Latex Naturlatex oder Syntheselatex Elastisch, hygienisch
Viskose Memory-Schaum Druckentlastend, anpassungsfähig

Bedeutung von Schlafposition und Schlafgewohnheiten

Deine Schlafposition und Schlafgewohnheiten beeinflussen, welche Matratze zu dir passt.

Rückenschläfer benötigen eine Matratze mit mittlerem Härtegrad, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form hält.

Seitenschläfer profitieren von weicherem Material, das Schulter und Hüfte entlastet.

Bauchschläfer sollten eine festere Matratze wählen, um ein Durchhängen der Lendenwirbelsäule zu vermeiden.

Wer häufig die Position wechselt, profitiert von einer Kaltschaummatratze mit hoher Rückstellkraft, da sie Bewegungen gut abfedert.

Auch Körpergewicht und Schlafbedürfnisse spielen eine Rolle.

Schwerere Personen benötigen stärkere Unterstützung, leichtere eher weichere Zonen.

Eine sorgfältige Abstimmung zwischen Matratzenkern, Härtegrad und deinen Schlafgewohnheiten sorgt für erholsamen Schlaf und langfristigen Komfort.

Die wichtigsten Matratzenarten im Überblick

Matratzenarten

Unterschiede in Stützkraft, Atmungsaktivität und Anpassungsfähigkeit bestimmen, wie gut dein Körper während der Nacht entlastet wird.

Federkernmatratzen: Typen und Eigenschaften

Federkernmatratzen bieten durch ihre Stahlfedern eine stabile Unterstützung und gute Luftzirkulation.

Sie eignen sich besonders, wenn du nachts stark schwitzt oder eine festere Liegefläche bevorzugst.

Es gibt verschiedene Systeme: Bonellfederkern, Taschenfederkern und Tonnentaschenfederkern.

Bonellfederkernmatratzen sind preiswert und elastisch, aber weniger punktelastisch.

Taschenfederkernmatratzen besitzen einzeln verpackte Federn, die sich unabhängig voneinander bewegen.

Dadurch passen sie sich deinem Körper besser an.

Tonnentaschenfederkernmatratzen haben bauchige Federn, die eine noch höhere Punktelastizität und Stabilität bieten.

Sie gelten als langlebiger und komfortabler als einfache Bonell- oder Standardtaschenfederkernmodelle.

Federkernmatratzen sind robust und behalten ihre Form über viele Jahre.

Achte beim Kauf auf eine ausreichende Polsterung (mindestens 2–3 cm) und ein Raumgewicht des Schaums ab RG 30, um Druckstellen zu vermeiden.

Schaumstoffmatratzen: Varianten und Vorteile

Schaumstoffmatratzen bestehen aus verschiedenen Schaumarten, die sich in Elastizität und Atmungsaktivität unterscheiden.

Besonders verbreitet sind Kaltschaummatratzen, Komfortschaummatratzen, Viscoschaummatratzen und Gelschaummatratzen.

Kaltschaum bietet eine hohe Punktelastizität und gute Wärmeisolierung.

Er eignet sich für Menschen, die leicht frieren und eine flexible, aber unterstützende Liegefläche wünschen.

Komfortschaummatratzen sind günstiger, aber weniger langlebig.

Viscoschaum reagiert auf Körperwärme und Druck.

Eine Viscomatratze entlastet Gelenke und Wirbelsäule gleichmäßig, was sie für Rückenschläfer oder Personen mit Gelenkbeschwerden interessant macht.

Gelschaummatratzen kombinieren die Druckentlastung von Viscoschaum mit der Rückstellkraft von Kaltschaum.

Achte auf eine gute Belüftung, da Schaumstoffe Wärme speichern können.

Viele Modelle verfügen über atmungsaktive Bezüge und Belüftungskanäle, wie im Vergleich auf Snooze Project [2] beschrieben.

Latexmatratzen: Natürliche und synthetische Modelle

Latexmatratzen bestehen aus Naturlatex, synthetischem Latex oder einer Mischung aus beidem.

Sie bieten eine gleichmäßige Druckverteilung und hohe Elastizität, was sie besonders für empfindliche Rücken geeignet macht.

Naturlatexmatratzen sind atmungsaktiv, langlebig und umweltfreundlicher als synthetische Varianten.

Sie bestehen meist aus dem Saft des Kautschukbaums.

Synthetischer Latex ist günstiger und formstabiler, bietet aber ein etwas festeres Liegegefühl.

Latexmatratzen sind schwerer als andere Typen, was sie weniger handlich macht.

Sie eignen sich gut für Allergiker, da sie von Natur aus resistent gegen Milben sind.

Achte auf eine ausreichende Lochstruktur zur Belüftung, um Feuchtigkeitsstau zu vermeiden.

Hybridmatratzen und Spezialmatratzen

Hybridmatratzen kombinieren verschiedene Materialien – meist Federkern und Schaum – um die Vorteile beider Systeme zu vereinen.

Eine Hybridmatratze mit Taschenfederkern und Kaltschaumschicht bietet gleichzeitig Stabilität, Druckentlastung und gute Luftzirkulation.

Boxspringmatratzen zählen ebenfalls zu den Hybridlösungen und sind oft Teil eines Boxspringbetts.

Sie bestehen aus mehreren Schichten und ermöglichen ein anpassbares Liegegefühl.

Spezialmatratzen wie Wasserbettmatratzen passen sich durch das flüssige Innenleben optimal an deinen Körper an, benötigen aber regelmäßige Pflege.

Für Menschen mit besonderen orthopädischen Anforderungen können solche Modelle eine sinnvolle Alternative sein, wie auch Matratzenwissen.de [1] erläutert.

Wichtige Auswahlkriterien für Matratzenarten

Eine gute Matratze sollte deinen Körper gleichmäßig stützen, Druckstellen vermeiden und ein angenehmes Schlafklima fördern.

Dabei spielen Punktelastizität, Härtegrad, Raumgewicht und spezielle Eigenschaften für Allergiker eine entscheidende Rolle.

Punktelastizität und Druckverteilung

Punktelastizität beschreibt, wie gezielt eine Matratze auf Druck reagiert.

Eine punktelastische Matratze gibt nur dort nach, wo dein Körper aufliegt, und stützt die übrigen Bereiche.

Das sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung und entlastet empfindliche Körperpartien wie Schultern und Hüfte.

Modelle aus Latex oder Gelschaum bieten meist eine sehr hohe Punktelastizität, während Federkernmatratzen eher flächenelastisch reagieren.

Eine gute Druckentlastung hilft, Rückenbeschwerden zu vermeiden und die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form zu halten.

Achte darauf, dass sich die Matratze an deine Schlafposition anpasst.

In Seitenlage sollten Schulter und Becken leicht einsinken, während Rücken- oder Bauchschläfer mehr Stabilität benötigen.

Eine Matratze mit angepasster Punktelastizität verbessert so den Liegekomfort und unterstützt eine gesunde Körperhaltung.

Weitere Informationen findest du bei BETTEN.de [3] zu Matratzentypen.

Schlafkomfort und Liegegefühl

Der Schlafkomfort hängt nicht nur von der Matratze selbst, sondern auch von Zubehör wie Lattenrost, Topper und Spannbettlaken ab.

Eine passende Kombination sorgt für ein ausgeglichenes Schlafklima und optimale Druckentlastung.

Materialien wie Kaltschaum fördern die Atmungsaktivität, während Viscoschaum ein weiches, fast schwebendes Liegegefühl bietet.

Wenn du nachts stark schwitzt, profitierst du von einer Matratze mit offenporiger Struktur und waschbarem Bezug.

Diese Materialien regulieren Feuchtigkeit und Temperatur besser.

Beachte auch, dass ein verstellbarer Lattenrost den Komfort zusätzlich erhöht.

Er erlaubt dir, Kopf- und Fußteil individuell anzupassen – ein Vorteil bei Beschwerden im Rücken- oder Beinbereich.

Eine ausgewogene Kombination aus Matratze und Unterfederung verbessert die Ergonomie und verlängert die Lebensdauer deiner Schlafunterlage.

Härtegrad, Raumgewicht und Liegezonen

Der Härtegrad bestimmt, wie fest oder weich sich eine Matratze anfühlt.

Er richtet sich nach deinem Körpergewicht und deiner bevorzugten Schlafposition.

Zu weiche Matratzen können die Wirbelsäule durchhängen lassen, während zu harte Varianten Druckstellen verursachen.

Das Raumgewicht (RG) gibt Auskunft über die Materialdichte.

Ein höheres Raumgewicht steht für bessere Formstabilität und längere Haltbarkeit.

Matratzen mit RG 40 oder höher gelten als langlebig und bieten eine gleichmäßige Stützkraft.

Viele Modelle verfügen über verschiedene Liegezonen oder eine Zoneneinteilung.

Diese Bereiche passen sich gezielt an unterschiedliche Körperregionen an.

Ein Beispiel:

Zone Körperbereich Funktion
1 Kopf/Nacken sanfte Entlastung
2 Schulter tieferes Einsinken
3 Lendenwirbel stärkere Stützung
4 Becken stabile Lagerung
5 Beine/Füße gleichmäßige Druckverteilung

Eine passende Zoneneinteilung fördert eine ergonomisch korrekte Lagerung und beugt Rückenschmerzen vor.

Matratzen für Allergiker und spezielle Bedürfnisse

Wenn du unter Allergien leidest, solltest du auf Matratzen für Allergiker achten.

Diese Modelle besitzen meist abnehmbare, waschbare Bezüge und bestehen aus Materialien, die Hausstaubmilben wenig Nährboden bieten.

Kaltschaum und Latex gelten als besonders hygienisch und pflegeleicht.

Ein Klimavlies oder eine atmungsaktive Bezugsschicht unterstützt ein trockenes Schlafklima.

Auch Topper mit antibakteriellen Eigenschaften können die Hygiene verbessern.

Wichtig ist, den Bezug regelmäßig bei mindestens 60 °C zu waschen.

Personen mit Rückenbeschwerden profitieren von Matratzen mit hoher Punktelastizität und gezielter Druckentlastung.

Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit eignen sich Modelle mit geringem Eigengewicht oder flexiblem Profilschnitt wie dem Würfelschnitt, der die Anpassungsfähigkeit erhöht.

Einen nützlichen Überblick über verschiedene Matratzentypen findest du im Ratgeber zu Matratzenarten [4].

Vergleich und Tipps für den Matratzenkauf

Ein sorgfältiger Matratzenvergleich hilft dir, die passende Matratze für deine Schlafgewohnheiten zu finden.

Dabei spielen Material, Härtegrad, Körpergewicht und Schlafposition eine entscheidende Rolle, um Komfort und ergonomische Unterstützung sicherzustellen.

Matratzenarten im Vergleich

Die gängigsten Matratzenarten unterscheiden sich in Aufbau, Liegeeigenschaften und Preis.

Eine Federkernmatratze bietet durch ihre Stahlfedern gute Luftzirkulation und eignet sich besonders für Personen, die schnell schwitzen.

Detaillierte Informationen zu den Varianten findest du bei Matratzenwissen.de [1].

Kaltschaummatratzen sind leicht, flexibel und geräuschlos.

Sie isolieren Wärme gut, was sie für Personen geeignet macht, die nachts leicht frieren.

Latexmatratzen punkten durch hohe Punktelastizität und Hygiene.

Sie sind besonders für Allergiker empfehlenswert.

Viskomatratzen reagieren auf Körperwärme und passen sich exakt an die Körperkonturen an.

Sie bieten hohen Liegekomfort, sind jedoch weniger atmungsaktiv.

Matratzenart Vorteile Nachteile
Federkern Gute Belüftung, stabil Schwer, nicht für verstellbare Lattenroste
Kaltschaum Geräuschfrei, flexibel Wärmestau bei starkem Schwitzen
Latex Hygienisch, langlebig Relativ hohes Gewicht
Visko Sehr anpassungsfähig Nur einseitig nutzbar

Empfehlungen für verschiedene Schlaftypen

Deine Schlafposition beeinflusst, welche Matratze dich optimal unterstützt.

Seitenschläfer profitieren von Visko- oder Kaltschaummatratzen, da sie Druck auf Schulter und Hüfte reduzieren.

Rückenschläfer liegen stabil auf einer Federkern- oder Latexmatratze, die die Wirbelsäule gleichmäßig abstützt.

Bauchschläfer benötigen eine festere Matratze, um ein Durchhängen des Rückens zu vermeiden.

Für Allergiker sind Latex- oder spezielle antiallergene Bezüge empfehlenswert.

Wenn du stark schwitzt, sorgt eine Federkernmatratze für ein angenehmes Schlafklima.

Friert du eher, bietet Kaltschaum eine bessere Wärmeisolierung.

Eine Übersicht passender Typen findest du im Matratzenratgeber von Matratzenwissen.de [1].

Wichtige Hinweise zum Matratzenkauf

Bevor du eine Entscheidung triffst, analysiere deine Schlafgewohnheiten, dein Gewicht und dein Temperaturempfinden.

Diese Faktoren bestimmen, welcher Härtegrad und welches Material zu dir passen.

Teste die Matratze nach Möglichkeit im Liegen.

Achte darauf, dass deine Wirbelsäule in Seitenlage gerade bleibt und keine Druckstellen entstehen.

Beim Matratzenkauf lohnt es sich, auf Prüfsiegel, Garantiezeiten und Rückgaberechte zu achten.

Laut Stiftung Warentest [5] variieren die Liegeeigenschaften je nach Körperbau – ein Probeliegen ist daher entscheidend.

Berücksichtige auch die Kombination mit deinem Lattenrost.

Nicht jede Matratze ist für verstellbare Modelle geeignet.

FAQ

  • Welche Unterschiede bestehen zwischen Federkern- und Schaumstoffmatratzen?


    Federkernmatratzen besitzen einen Kern aus Stahlfedern, der für hohe Stabilität und gute Luftzirkulation sorgt.

    Sie eignen sich besonders, wenn du nachts stark schwitzt oder festen Liegekomfort bevorzugst.

    Schaumstoffmatratzen wie Kaltschaum- oder Viskomodelle bieten dagegen eine gleichmäßigere Druckverteilung und sind leiser im Gebrauch.

  • Wie beeinflusst der Härtegrad einer Matratze den Schlafkomfort?


    Der Härtegrad bestimmt, wie tief dein Körper einsinkt.

    Ein zu weiches Modell kann die Wirbelsäule ungleichmäßig belasten, während ein zu hartes Modell Druckstellen verursacht.

    Wähle den Härtegrad nach deinem Körpergewicht und deiner bevorzugten Schlafposition, um eine ergonomische Unterstützung zu erreichen.

  • Inwiefern unterscheiden sich Latexmatratzen von Visco-Matratzen?


    Latexmatratzen bestehen aus natürlichem oder synthetischem Latex und bieten hohe Punktelastizität sowie gute Hygiene.

    Sie eignen sich für Allergiker und Menschen, die Wert auf Umweltverträglichkeit legen.

    Visco-Matratzen reagieren auf Körperwärme und passen sich exakt deiner Körperform an, was besonders druckempfindliche Schläfer entlastet.

  • Welche Vor- und Nachteile haben Matratzen aus Naturmaterialien?


    Matratzen aus Naturmaterialien wie Naturlatex, Kokos oder Schurwolle fördern ein angenehmes Schlafklima und sind meist frei von synthetischen Zusätzen.

    Sie sind langlebig, aber oft schwerer und teurer als synthetische Varianten.

    Ihre Atmungsaktivität und Nachhaltigkeit machen sie für umweltbewusste Käufer attraktiv.

  • Wie wirkt sich die Matratzendicke auf die Unterstützung des Körpers aus?


    Eine dickere Matratze bietet meist eine bessere Druckentlastung und eignet sich für Personen mit höherem Körpergewicht.

    Flachere Modelle können für Kinder oder leichtere Personen ausreichend sein, solange der Kern stabil bleibt und die Liegezonen korrekt unterstützen.

  • Was sollte bei der Auswahl einer Matratze für Allergiker beachtet werden?


    Achte auf hypoallergene Materialien und abnehmbare, waschbare Bezüge.

    Latexmatratzen sind oft resistent gegen Milbenbefall und daher empfehlenswert für empfindliche Personen.

    Vermeide Modelle mit offener Faserstruktur, die Staub speichern.

    Tipps für geeignete Matratzen für Allergiker findest du im Ratgeber von Matratzenwissen.de [1].

  • Quellen

matthias

Matthias Böhm

Wissenschaftlicher Autor

Matthias setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Menschen mit Informationen zu versorgen, die sie nutzen können, um sinnvolle Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen. Als wissenschaftlicher Autor hat er mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, Patient*innen, Betreur*innen und Fachleute mit qualitativ hochwertigen, faktenbasierten Informationen zu versorgen und diese zu verfassen. Wenn er nicht gerade schreibt, kocht Matthias gerne vegetarisch, wandert und schläft gerne aus.

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