Wie Schlafen Tauben?

Wie Schlafen Tauben? | 2026

Letztes Update am: 19.01.2026 Lesedauer: 10 Min.

Wenn du Tauben tagsüber in der Stadt beobachtest, fragst du dich vielleicht, wo sie eigentlich schlafen. Tauben suchen dafür geschützte, erhöhte Bereiche wie Dachvorsprünge, Brücken oder Bäume, die ihnen Sicherheit vor Witterung und Räubern bieten. Ihr Schlafverhalten zeigt, wie gut sie sich an unterschiedliche Lebensräume angepasst haben.

Sobald es dunkel wird, werden die sonst aktiven Vögel ruhiger. Du erfährst, welche Schlafmuster sie haben, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten und warum ihr Schlaf oft leicht bleibt. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Faktoren ihren Schlaf beeinflussen und wie eng er mit ihrer Umgebung verbunden ist.

Wo und wie schlafen Tauben nachts und im Winter Cover Image

Schlafverhalten und Schlafmuster von Tauben

Du begegnest Tauben meist tagsüber, doch einen Großteil ihres Lebens verbringen sie im Ruhezustand.

Wie Schlafen Tauben

Ihr Schlafverhalten hängt stark von Licht, Umgebung und Sicherheit ab. Dabei folgen sie klaren Rhythmen, die durch kurze Nickerchen und nächtliche Tiefschlafphasen gekennzeichnet sind.

Wann und wie lange schlafen Tauben?

Tauben gelten als Langschläfer unter den Stadtvögeln. Im Durchschnitt ruhen sie 8 bis 10 Stunden pro Tag, wobei der Hauptschlaf in der Nacht stattfindet. Sie schlafen meist auf einem Bein, das andere ziehen sie unter den Körper. Ihr Kopf liegt dabei auf den Rückfedern, häufig leicht nach hinten gedreht.

Während der Nacht bleiben sie aufmerksam gegenüber Störungen. Selbst im Schlaf können sie potenzielle Bedrohungen wahrnehmen, weil ihr Gehirn abwechselnd rechte und linke Hemisphären abschaltet. So bleibt ein Auge wach, um die Umgebung zu beobachten.

Laut Beobachtungen wachen Tauben mit den ersten Sonnenstrahlen auf, pflegen ihr Gefieder und beginnen die Nahrungssuche. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sie unter natürlichen Bedingungen auch tagsüber ruhen, aber diese Pausen sind kurz und meist reaktiv auf Umgebungsreize.

Eine Untersuchung der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz [1] beschreibt, dass Tauben zwischen REM- und Non-REM-Phasen wechseln – ähnlich wie beim Menschen. Dabei bleibt die Gehirnaktivität während des REM-Schlafs hoch, was auf eine Verarbeitung visueller Eindrücke hindeutet.

Tagesrhythmus und Einfluss von Licht

Tauben sind tagaktive Tiere. Das natürliche Licht spielt eine entscheidende Rolle für ihren Schlafrhythmus. Mit Sonnenaufgang werden sie aktiv, und bei Dämmerung ziehen sie sich an geschützte Orte zurück – häufig unter Brücken, an Gebäuden oder in Baumkronen.

Künstliche Beleuchtung kann diesen Rhythmus stören. In Städten führt Straßenlicht dazu, dass Tauben nachts öfter wach bleiben oder sich nur unregelmäßig zur Ruhe setzen. Diese Anpassung kostet Energie und kann langfristig ihren Erholungseffekt verringern.

Ein strukturierter Hell-Dunkel-Zyklus ist daher wichtig für ihren Gleichgewichtszustand. In Versuchsanordnungen, bei denen die Lichtverhältnisse konstant hell blieben, zeigten Vögel reduzierte Schlafphasen und eine schlechtere Konzentrationsfähigkeit am Tag.

Im Winter verkürzt das geringe Tageslicht die aktive Zeit stark. Dann schlafen Tauben länger, um Energie zu sparen, und suchen warme, windgeschützte Schlafplätze, wie in Innenhöfen oder Dachkammern.

Nickerchen und Halbschlaf bei Tauben

Neben dem Nachtschlaf sind kurze Nickerchen ein wesentlicher Bestandteil ihres Ruheverhaltens. Diese Mini-Pausen dauern oft nur wenige Minuten und treten vor allem in den späten Nachmittagsstunden auf. Forschende des VET-MAGAZINs [2] hielten Tauben in einer Studie kurz vor der Nachtruhe wach, um natürliche Schlafmuster zu untersuchen – mit dem Ergebnis, dass Nickerchen die Schlafqualität verbessern.

Tauben nutzen auch die Fähigkeit zum Halbschlaf. Dabei bleibt eine Gehirnhälfte wach, während die andere schläft. So können sie gleichzeitig ruhen und wachsam bleiben. Dieses Verhalten schützt sie vor Greifvögeln und anderen Störungen in urbanen Umgebungen.

Im Labor zeigten Aufnahmen mit Infrarotkameras, dass Tauben schon im Sitzen in diesen Zustand übergehen. Typischerweise senken sie kurz den Kopf, schließen ein Auge, und der Körper bleibt stabil. Das spart Energie, ohne die notwendige Aufmerksamkeit vollständig aufzugeben.

Diese ausgeprägte Flexibilität im Schlafmuster zeigt, dass Tauben an wechselnde Umweltbedingungen gut angepasst sind – selbst in lauten Städten oder bei Lichtverschmutzung.

Schlafplatzwahl und Umgebung

Tauben passen ihre Schlafplätze an ihre Lebensräume an und bevorzugen sichere, trockene und erhöhte Orte.

Wie Schlafen Tauben

Sie nutzen menschliche Bauwerke ebenso wie natürliche Strukturen, um sich vor Witterung und Raubtieren zu schützen und in Ruhe auszuruhen.

Typische Schlafplätze in der Stadt

In Städten schlafen Tauben häufig an Gebäuden, Brücken und unter Dachvorsprüngen. Diese Orte bieten Schutz vor Regen und Wind und liegen meist in der Nähe von Nahrungsquellen wie Fußgängerzonen oder Bahnhöfen. Besonders Stadttauben suchen Zugänge zu erhöhten und geschützten Plattformen, auf denen sie ungestört ruhen können.

Du findest Stadttauben oft auf Fenstersimsen, Hausvorsprungen oder in Dachrinnen. Manche nutzen leerstehende Dachböden oder Kirchtürme, wo sie kaum gestört werden. Laut der Seite Vogelwunderland.de [3] dienen auch Brückenbögen und Gebäudenischen als beliebte Nachtquartiere, da sie Sicherheit und Übersicht über das Umfeld bieten.

Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle: Tauben bevorzugen dunkle, ruhige Zonen. Zu starke Straßenbeleuchtung kann sie stören und dazu führen, dass sie ihren Platz wechseln. Du kannst sie leicht entdecken, wenn sie sich in den Abendstunden zu kleinen Gruppen sammeln.

Schlafplätze in der Natur

Außerhalb der Städte ruhen Tauben in Baumhöhlen, Felsnischen oder auf stabilen Ästen. Wildlebende Taubenarten wählen geschützte Plätze, die sie effektiv vor Kälte, Wind und Feinden abschirmen. In bewaldeten Regionen verstecken sie sich oft im dichten Laubwerk, das Sichtschutz und Stabilität bietet.

Du erkennst natürliche Schlafplätze daran, dass keine festen Taubennester vorhanden sind. Tauben bauen ihre Nester meist nur zur Brut, nicht zum Schlafen. Stattdessen nutzen sie kleine Mulden oder Vorsprünge, auf denen sie sicher sitzen können. Bei schlechtem Wetter wechseln sie zu überdachten Bereichen, etwa Höhlen oder felsigen Überhängen.

Auch Temperatur spielt eine Rolle: Im Winter suchen Tauben windgeschützte und trockene Schlaforte auf. Laut einem Beitrag auf kernhaus-cider.com [4] schlafen sie dann oft in erhöhten Bereichen, die Körperwärme besser speichern. Dadurch vermeiden sie Auskühlung und Energieverlust während langer, kalter Nächte.

Bedeutung von Sicherheit und Höhe

Tauben schlafen bevorzugt erhöht, weil sie dadurch einen besseren Überblick haben und Raubtiere frühzeitig erkennen können. Sicherheit zählt zu den wichtigsten Kriterien bei der Schlafplatzwahl. Selbst in urbanen Umgebungen meiden sie offene Flächen, solange Alternativen verfügbar sind.

Je nach Umgebung wählen sie Positionen, die über zwei bis zehn Meter über dem Boden liegen. Diese Höhe verhindert den Zugriff von Katzen oder Mardern. Im Gegensatz zu vielen anderen Vögeln bevorzugen Tauben stabile Unterlagen, auf denen sie ohne Gleichgewichtsverlust ruhen können.

Lärm beeinflusst das Sicherheitsgefühl. Wenn du möchtest, dass Tauben an einem bestimmten Ort bleiben, halte den Bereich ruhig und vermeide grelles Licht. Geräuschreduzierung und ein gewisser Sichtschutz fördern ein stabiles Ruheverhalten und reduzieren Stress.

Die Rolle des Taubenschlags

Ein Taubenschlag bietet kontrollierte Bedingungen für Schlafen und Brüten. Diese Einrichtungen wurden in Städten eingeführt, um Taubenpopulationen gezielt zu betreuen und Verschmutzungen an Gebäuden zu reduzieren. Du kannst dort Nist- und Schlafmöglichkeiten strukturieren und regelmäßig reinigen, was Krankheiten vorbeugt.

Ein gepflegter Taubenschlag enthält mehrere Schlafstangen, Nistboxen und ausreichende Belüftung. Wichtig ist, dass du Zugluft vermeidest und den Platz vor Raubtieren schützt. Durch feste Schlafplätze behalten Tauben ihren Rhythmus und suchen seltener alternative Orte an Fassaden oder Brücken.

Städte wie Zürich und Augsburg setzen kontrollierte Taubenschläge [5] ein, um Bestände human zu regulieren. Sie bieten nicht nur Ruheplätze, sondern fördern auch saubere und tiergerechte Bedingungen. So können Tauben weiterhin in der Stadt leben, ohne Konflikte mit Menschen zu verursachen.

Besondere Merkmale im Schlaf

Tauben zeigen im Schlaf mehrere physiologische Anpassungen, die Energie sparen und Schutz bieten. Du erkennst dabei Verhaltensmuster, die sowohl Ruhe als auch hohe Wachsamkeit ermöglichen – Eigenschaften, die das Überleben in städtischen und natürlichen Umgebungen sichern.

Schlafen auf einem Bein

Wenn du eine Taube beobachtest, die auf einem Bein ruht, nutzt sie eine effektive Methode zur Wärme- und Energieeinsparung. Durch das Einklappen eines Beins verliert der Körper weniger Wärme, da die unbefiederte Hautfläche reduziert wird. Diese Haltung stabilisiert der Vogel über spezielle Sehnenmechanismen, die ein Einknicken im Schlaf verhindern.

Tauben wechseln regelmäßig das Standbein, um die Durchblutung auszugleichen. In kalten Nächten zeigt sich dieses Verhalten besonders häufig. Beobachtungen in Städten und auf Dachböden bestätigen, dass das Stehen auf einem Bein auch bei leichtem Wind oder auf engem Raum funktioniert. Praktisch ist, dass die Tiere gleichzeitig den Gleichgewichtssinn trainieren, was ihre Standfestigkeit bei Wind oder auf Leitungen verbessert.

Halboffenes Auge und Gehirnhälftenschlaf

Wie Delfine und manche andere Vogelarten besitzen Tauben die Fähigkeit zum einseitigen Schlaf, auch unihemisphärischer Slow-Wave-Schlaf genannt. Dabei bleibt eine Gehirnhälfte aktiv, während die andere ruht. So können sie mit einem Auge ihre Umgebung beobachten, während die andere Seite vollständig abschaltet.

EEG-Messungen zeigen, dass im Tiefschlaf die eine Hemisphäre langsame Wellenaktivität zeigt, während die andere wach bleibt. Studien des Max-Planck-Instituts für Ornithologie [2] belegen, dass Tauben nach Schlafmangel die Intensität des Tiefschlafs erhöhen, ähnlich wie beim Menschen. Dieses Verhalten optimiert ihre Regeneration, ohne die Aufmerksamkeit vollständig zu verlieren.

Du erkennst das leicht an der Stellung des Kopfes: eine Seite ist im Gefieder verborgen, während das gegenüberliegende Auge geöffnet bleibt. So sichern sie Schlaf und Reaktionsfähigkeit zugleich.

Wachsamkeit gegenüber Gefahren

Tauben passen ihre Schlafweise stark an äußere Bedingungen an. In Gruppen koordinieren sie ihre Ruhepausen, damit einzelne Tiere wachen, während andere schlafen. Dadurch nimmt die Gefahr von Raubvogelangriffen ab. Laut Vogelwunderland [6] schlafen Tauben bevorzugt an erhöhten Orten wie Dachvorsprüngen oder unter Brücken, wo sie Sichtschutz und Überblick kombinieren.

Diese Orte bieten nicht nur Schutz, sondern auch kurze Fluchtwege. Wenn du sie in der Stadt beobachtest, findest du sie oft auf höhergelegenen Strukturen, wo Licht und Bewegungen sie frühzeitig warnen können.

Tauben behalten ihre Reaktionsgeschwindigkeit selbst im Halbschlaf. Dank des teilweisen Gehirnwachzustands können sie schnell starten, sobald sich eine Bedrohung nähert. Das erklärt, warum sie selten überrascht werden und meist nur Sekundenbruchteile brauchen, um abzufliegen.

Störfaktoren und Anpassungen

Tauben begegnen in Städten und ländlichen Gebieten vielseitigen Umweltreizen. Lärm, künstliches Licht und bauliche Veränderungen verlangen Anpassungen, die ihren Schlafrhythmus, ihre Kommunikation und sogar ihr Sozialverhalten beeinflussen.

Umgang mit Lärm, Licht und Störungen

In Städten musst du davon ausgehen, dass Stadttauben nahezu ständig Umgebungsgeräuschen ausgesetzt sind. Verkehr, Baustellen und Menschen verursachen dauerhaften Schall, der die Schlafqualität mindern kann. Studien zeigen, dass Tauben bei plötzlich lautem Lärm wach werden, aber schnell wieder in einen leichten Schlaf übergehen. Dieses Verhalten hilft, Energie zu sparen und dennoch auf Gefahren zu reagieren.

Künstliches Licht ist ein weiteres Problem. Beleuchtete Schaufenster oder Straßenlaternen stören den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Einige Tauben suchen daher dunklere Schlafplätze, während andere sich allmählich an die nächtliche Beleuchtung anpassen. Das verlängert ihre Aktivitätszeit, kann aber zu kürzeren Ruhephasen führen.

Um Störungen zu umgehen, nutzen sie geschützte Orte wie Dachböden, Brücken oder Nischen. Diese bieten Schutz und reduzieren visuelle Reize. Deine Beobachtung kann zeigen, dass Tauben bevorzugt sichere und erhöhte Standorte aufsuchen, wenn der Umgebungslärm konstant bleibt.

Einfluss von Windrädern und Windspielen

In Gebieten mit Windrädern verändert sich das Verhalten teils deutlich. Der regelmäßige Schattenwurf der Rotoren führt zu kurzfristiger Verwirrung oder Ablenkung beim Einfliegen in Schlafplätze. Gleichzeitig erzeugen Windräder niederfrequente Geräusche, die du außerhalb menschlicher Hörgrenzen kaum wahrnimmst, für Vögel jedoch spürbar sind.

Windspiele in Gärten oder auf Balkonen wirken anders: Die zufälligen Klänge können abschreckend oder neutral wirken, abhängig von Häufigkeit und Lautstärke. Manche Halter setzen sie gezielt ein, um Tauben fernzuhalten. Andere Vögel gewöhnen sich jedoch schnell an gleichbleibende Klangmuster.

Im Vergleich zur dauerhaften Geräuschkulisse einer Stadt sind diese Einflüsse meist begrenzt. Dennoch beeinflussen sie, ob Tauben bestimmte Schlafplätze meiden oder beibehalten. Ländliche Tauben, die weniger Lärm gewohnt sind, reagieren meist empfindlicher auf plötzliche akustische Reize.

Gruppenschlaf und Kommunikation

Du kannst beobachten, dass Tauben selten völlig allein schlafen. Gruppenschlaf bietet Schutz vor Fressfeinden und ermöglicht sozialen Austausch. Innerhalb einer Kolonie nutzen sie Blicke, Körperhaltung und leisem Gurren, um Nähe und Hierarchie zu signalisieren.

Ein interessantes Verhalten zeigt sich kurz vor dem Einschlafen: Männchen zeigen ein schwaches Balzverhalten, das durch ruhiges Gurren begleitet wird. Dieses dient nicht der Paarung, sondern der Gruppenharmonie. In beengten Schlafquartieren sorgt es für beruhigende akustische Orientierung.

Kommunikation endet nicht vollständig im Schlaf. Auch in der Dämmerung reagieren Tauben auf Bewegungen oder Laute ihrer Nachbarn. Kurze Signallauten helfen, Unruhe zu vermeiden und die Gruppendynamik stabil zu halten.

FAQ

  • Welche Schlafposition bevorzugen Tauben üblicherweise?


    Tauben schlafen meist stehend auf beiden Beinen und ziehen dabei den Kopf in das Gefieder ein. Diese Haltung hilft ihnen, Wärme zu speichern und Energie zu sparen. In geschützten Umgebungen wie Dachböden oder Nischen ruhen sie oft dicht an Wänden, um Stabilität und Sicherheit zu gewinnen.

  • Können Tauben während des Fliegens schlafen?


    Nein, Tauben schlafen nicht während des Fliegens. Anders als Arten, die im Flug Dösen können, wie etwa einige Seevögel, benötigen Tauben einen stabilen Untergrund zum Ruhen. Ihr Schlaf erfolgt nur im Sitzen oder Stehen, wenn sie festen Halt haben.

  • Wie viele Stunden schlafen Tauben durchschnittlich pro Tag?


    Tauben schlafen im Durchschnitt etwa sechs bis acht Stunden pro Nacht, wie auch familie.de [7] berichtet. Zusätzlich machen sie tagsüber kurze Nickerchen, besonders bei hellem, warmem Wetter. In Innenräumen oder ruhigen Bereichen können diese Ruhephasen länger ausfallen.

  • Welche Faktoren beeinflussen den Schlaf von Tauben?


    Lichtverhältnisse spielen eine entscheidende Rolle, da Tauben stark auf Tageslicht reagieren. Auch Temperatur, Lärm und die Anwesenheit von Raubtieren wirken sich auf ihre Schlafqualität aus. In Städten passen sie ihren Rhythmus oft an künstliche Beleuchtung und menschliche Aktivitäten an.

  • Welche Anpassungen haben Tauben, um sicher zu ruhen?


    Tauben verfügen über die Fähigkeit des Ein-Hemisphären-Schlafs, bei dem eine Gehirnhälfte wach bleibt, während die andere schläft. Das ermöglicht dir als Beobachter zu erkennen, dass sie oft mit einem offenen Auge ruhen. Diese neurologische Anpassung hilft ihnen, schnell auf Gefahren zu reagieren.

  • Wie schützen sich Tauben vor Raubtieren beim Schlafen?


    Um sich vor Angriffen zu schützen, schlafen Tauben an erhöhten und geschützten Orten wie Dachvorsprüngen, Kirchtürmen oder Baumästen. In Gruppen erhöht sich die Wachsamkeit, da einzelne Tiere während der Ruhezeiten auf potenzielle Gefahren achten.

  • Quellen

Udo Müller

Wissenschaftlicher Autor

Udo ist begeistert von Schlafthemen und hilft, Lesern besser schlafen zu können und sinnvolle Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen. Als wissenschaftlicher Autor hat er viele Jahre, Patient*innen informiert und befasst sich auch gerne privat mit diesen Themen. Wenn er nicht gerade schreibt, geht Udo gerne mit dem Hund raus, spielt Gold oder wandert.

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