Ernährungstipps
Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, lässt nach wie vor viel zu wünschen übrig. Denn im Allgemeinen essen wir noch immer zu viel, zu fett, zu süß und zu salzig. Und nicht nur das. Wir essen auch zu schnell, zu spät und wir vergessen, sorgfältig zu kauen. Viele Menschen frühstücken wenig oder gar nicht, ernähren sich tagsüber von Häppchen, Knabbereien oder Fastfood, was kaum Nährwert und nur wenig Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält. Wenn sie abends nach Hause kommen, haben sie einen „Bärenhunger“, nehmen deshalb eine üppige Mahlzeit zu sich und gehen ein oder zwei Stunden später ins Bett.
Das ist alles andere als gesund. Unser Verdauungssystem muss dadurch zu einer Zeit Schwerstarbeit leisten, in der es eigentlich schon auf Sparbetrieb schaltet. Das wiederum beeinträchtigt unser Wohlbefinden und damit auch unseren Schlaf. Außerdem verursachen schwere Mahlzeiten häufig Verdauungsbeschwerden und Blähungen, die den Schlaf ebenso stören können wie ein ernährungsbedingter Mangel an Mineralstoffen, insbesondere an Eisen, Kalzium und Magnesium.
Schlafmediziner raten, möglichst gegen 18 Uhr, spätestens jedoch um 19 Uhr zu Abend zu essen. Empfehlenswert ist ein „Schlummermahl“, das der Devise „leicht, warm und wenig“ folgt. Dabei muss jeder selbst herausfinden, welche Speisen für ihn abends am bekömmlichsten sind. Denn was bei den einen schlaffördernd wirkt, kann bei anderen den Schlaf stören, zum Beispiel dann, wenn eine Allergieneigung gegen Kuhmilch, Eier, Fisch oder andere Nahrungsmittel (Substanzen) besteht. Auf jeden Fall sollte man ab 18 Uhr auf alle fetten, scharf gewürzten, blähungsfördernden und schwer verdaulichen Speisen verzichten (zum Beispiel auf Rohkost, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte und Müsli). Ein mindestens zwei- bis dreistündiger Abstand zwischen dem Ende der Mahlzeit und dem Zubettgehen ist ein guter Wegbereiter für gesunden Schlaf. (Stiftung Warentest | www.test.de/buecher)
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