Die nasale Überdrucktherapie bei Schlafapnoe
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Beim Schlafapnoe-Syndrom kommt es während des Schlafes zu häufigen, mehrsekündigen Atempausen. CPAP- und BiPAP-Geräte versuchen, obstruktive Atemstillstände zu verhindern. Sie erzeugen einen kontinuierlichen Luftstrom, auf dem der Zungengrund wie auf einem Polster „schwebt“. Auf diese Weise bleiben die oberen Atemwege offen, die Atemluft gelangt wieder bis in die Lunge und die Atemarbeit wird erleichtert.
Das Schnarchen, das ein Begleitsymptom der Schlafapnoe ist, verschwindet ebenso wie die Atemstillstände. CPAP-Geräte arbeiten mit kontinuierlichem positiven Druck, auf Englisch continuous positive airway pressure, kurz CPAP. BiPAP-Geräte funktionieren ebenfalls auf diese Weise, doch arbeiten mit zwei verschiedenen Druckniveaus. Beim Einatmen werden deutlich höhere Drucke aufgebaut, als beim Ausatmen. Dadurch wird dem Patienten das Ausatmen erleichtert und es kann, wenn therapeutisch notwendig, ein höherer Druck beim Einatmen erzeugt werden als bei CPAP-Geräten.
Ändern Sie die Druckeinstellung Ihres Gerätes niemals selbstständig! Sie darf nur von Ihrem Arzt im Schlaflabor verändert werden! |
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