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Was ist Schlaf? > Die Schlafstadien > Vom Träumen 

 
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"Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst."

Christian Friedrich Hebbel


 
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Vom Träumen

 

"Menschen, die nachts im Schlafe träumen, kennen ein Glück, das die Tageswelt nicht gewährt, eine stille Verzückung, ein Schweben, der Seele, das wie Honig auf der Zunge ist. Und sie wissen auch, dass die Wonne der Träume das Gefühl grenzenloser Freiheit ist. Es ist nicht die Freiheit des Tyrannen, der der Welt einen Willen aufdrängt, sondern die Freiheit des Künstlers, der keinen Willen hat, der frei von Willen ist.

 

Die Freude des wahren Träumers besteht nicht im Inhalt des Traumes, sondern in etwas anderem: darin, dass sich alles ohne sein Zutun ereignet und seiner Einwirkung völlig entzogen ist, Große Landschaften erschaffen sich selbst, weite herrliche Ausblicke, schwellende und zarte Farben, Straßen und Häuser, die er nie gesehen, von denen er nie gehört hat. Fremde Menschen treten auf und sind Freunde oder Feinde, obgleich der Träumende nie etwas mit ihnen zu schaffen gehabt hat. Die Vorstellungen des Fliegens und Dahinjagens kehren in Träumen immer wieder und sind nicht minder berauschend (...)

Und immer umfängt den Träumer das Gefühl der unermesslichen Freiheit und durchströmt ihn wie Luft und Licht als überirdische Seligkeit."


 

Aus: „Jenseits von Afrika“ von Tania Blixen


 

 

Unser Schlaf hat zwei Gesichter

 

Einerseits hat er charakteristische, messbare, körperliche Merkmale, andererseits hat er auch eine psychische Seite: der Traum. Unsere Gedanken hören während des Schlafens nicht auf, sie gehorchen nur einer anderen Logik. Wir träumen sowohl im Non-REM-, als auch im REM-Schlaf. Anscheinend sind jedoch die Trauminhalte des Non-REM-Schlafes unserer „wachen“ Logik verwandter, als die des REM-Schlafes.


Die „unlogische Logik“ des Traumes hat bereits Anfang dieses Jahrhunderts die Väter der psychologischen Wissenschaft fasziniert. Sigmund Freud nahm zum Beispiel an, der Traum spiele für unser seelisches Gleichgewicht die Rolle eines Wunscherfüllers. Sexuelle und kindliche Bedürfnisse, die wir tagsüber nicht ausleben können, kämen im Traum in einer anderen Form zum Ausdruck. Albträume können in diesem Sinne ebenfalls ein Zeichen unserer Seele für unverarbeitete Konflikte sein. Traumlexika mit standardisierten Interpretationen bestimmter Trauminhalte greifen Freud‘s Modellvorstellung wieder auf. Ihre Vorschläge, wie zum Beispiel das Erscheinen einer Spinne im Traum zu interpretieren sei, haben jedoch mehr mit Aberglauben, als mit moderner Psychologie zu tun.


Nach dem heutigen Stand der Forschung dient der Traum vermutlich drei wesentlichen Funktionen. Zum einen organisieren wir träumend den Speicherplatz unseres Gehirns neu und räumen mit unwichtigen Informationen auf. Zum anderen kompensieren wir belastende Tagesereignisse, indem wir positive Erlebnisse im Traum nachholen. Außerdem entwickeln wir für die Zeit des Träumens Problemlösungsstrategien, die sich jedoch nur bedingt in die Realität umsetzen lassen.


 

 

Lernen im Schlaf

"Schlafen ist harte Arbeit für Teile des Gehirns", sagen amerikanische Neurowissenschaftler. Bestimmte Gehirnregionen sind bei schlafenden Personen, die zuvor eine neue Fähigkeit erlernt haben, besonders aktiv. Der Schlaf scheint also eine wichtige Funktionen bei der Festigung von Gelernten zu haben.

Lernen im Schlaf



 

 

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"Nuns Dream"
(Detail)

Karl Brulloff

 
 

Oft geht mit fortschreitender Schlafapnoe auch das Interesse an der Sexualität verloren. Impotenz kann ebenfalls eine Folge der Schlafapnoe sein.

 
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